Liebster Award

 


Wahnsinn! Ich bin nominiert worden! Vor lauter Einfällen, was ich bei meiner Dankesrede so alles loswerden muss, falls ich gewinne und dann gaaanz unauffällig mein Falls-ich-gewinne-Denkzettelchen aus dem Ärmel hole, während ich mich keuchhustenartig ins Mikrophon übergebe vor Aufregung … Ja, ich hab ganz vergessen, dass ich was tun muss!
 
Also, ich bin nominiert hier mitzumachen, beim Liebster Award. Zu verdanken hab ich diese Bürde den Scribal Dragonflies, Jana Walther und Reg Dixon. Ach was, von wegen vergessen, ich wollte nur warten, was noch so alles kommt, damit ich das jetzt in einem Abwasch erledigen kann ;)
 
Wie meine Tante sagen würde: »Es geht sich darum:« Diesen Beitrag weiterlesen »

An die Briefeschreibzentrale

 


Es ist mir ja tatsächlich nicht entgangen, liebe GEZ oder wie Ihr euch nennen wollt, um besser beim Volk anzukommen, dass Ihr wohl einen nicht geringen Teil der Gebühren ins Porto investiert. Wenn ich da so an früher denke, als ich keinen Fernseher hatte und Ihr mir das regelmäßig alle drei Monate nicht glauben wolltet … Manchmal lagen ja gleich zwei Briefe im Briefkasten, weil Ihr es gar nicht abwarten konntet …
 
Heute hab ich dann mal wieder Post von euch. Da kommen doch gleich Erinnerungen hoch.
 
Unvergessen, wie hier einer eurer Mitarbeiter auf der Matte stand, als ich gerade an diesem Tag den Schlüssel zur Wohnung bekommen hatte, damit ich vor dem Einzug renovieren konnte. Es gab hier NICHTS. Aber die wildesten Drohungen durfte ich mir anhören, weil man angeblich schon zwei oder drei Mal da war und dann jetzt als nächstes die Mafia beauftragt hätte. Diesen Beitrag weiterlesen »

Selbst ist der Köter

 


Also diese LMAA-Firmen gehen mir doch zunehmend auf den Zeiger. Natürlich ist es nervig, wenn man viele Kunden hat. Heutzutage ist ja der Kunde halt nicht mehr DER KUNDE, sondern ein Mensch mit ganz eigenen Vorstellungen von Service. Unangenehm! Wenn das nicht mal ein guter Grund ist, diesen eigenköpfigen Kunden die Krone vom Haupt zu schlagen!
 
Der Kunde als König ist ja ausgestorben. Heute gibt’s eher den nervigen Köter, der höchstens kleine Geldhäufchen scheißen darf. Aber dazu soll er gefälligst erst mal lernen, sich mit einem Nasenstüber selbst die Tür zu öffnen, danach durch ein labyrinthartiges Auswahlverfahren zu tapsen, um am Ende nach etwa drei Hundeleben ganz eigenenständig den Service für sich selbst zu organisieren, für den früher mal ein Angstellter zuständig war.
Ja doch, es ist ein bisschen so, als ginge man ins Restaurant, müsse dort die Hufe auf ein Trittbrett setzen, damit von oben das Fresschen in den Napf plumpst. Diesen Beitrag weiterlesen »

Valentinstags-Scones

 


Au Backe! Heute ist ja Valentinstag! Ach du Schreck! Was mach ich denn da? Na, erst mal einen Blog-Eintrag schreiben …
 
Und dann schrubb ich noch den Ofen sauber, weil das Schweinefilet von gestern Übersprungverhalten zeigte. Genaugenommen war es der Bacon, dem ich dem Tierchen übergezogen hab – aber Schwein bleibt Schwein. Was für eine Schweinerei! Also heute den Ofen lecker mit dem Ofenspray eingedieselt, einwirken lassen und danach genüsslich schrubben-schrubben-schrubben. Beim Putzteufel, was bin ich dankbar, dass ich der Frau Mama in Reinigungsangelegenheiten selten zugehört hab. Kurzfristiger Tinitus gefolgt von partiellem Gedächtnisverlust. Ehrlich, wenn die Gefahr nicht bestanden hätte, dass andernfalls sämtliche Backwaren mit Schweineduft aus dem Ofen rausquieken … Diesen Beitrag weiterlesen »

Kaffeestarter

 


Ich mochte Kaffee eigentlich nie so wirklich. Kaffeegeschmack, ja. Schon als Kind fand ich die Kaffee-Sahne-Schoko einfach super. Irgendwann gab’s mal so eine Puddingwolke Cappuccino. Wenn ich mit Omma beim Tschibo war und die da für Omma die Feine Milde durch den Hexler gejagt haben: Whoa! Ich bin ja fast ausgerastet! Was für ein Geruch!
 
Meine Omma … Ja, ich glaub, die ist irgendwie auch ein bisschen verantwortlich. Weiß ich noch, wie sie mal voll den Kaffeeschmacht hatte, aber die Dröppelminna zu lahmarschig war. Da hat Omma einfach mal heimlich mit dem Löffelchen ins Kaffeepulver gelangt und sich’s schmecken lassen. Mama durfte das nicht sehen, die hätte sonst geschimpft. Und ich hab Omma natürlich nicht verpetzt, weshalb sie mich auch ganz lieb mit schwarz-krümeligen Zähnen angeschaut hat. Meine Omma … Diesen Beitrag weiterlesen »

Neid frisst Birne

 


Nun, Birnen sind ja gesund. Und wenn neidische Menschen Vitamine zu sich nehmen, stimuliert das eventuell auch die Synapsen. Leider ernährt sich aber der Neid nicht selten von Hirnmasse. Selbige ist unglücklicherweise oft nicht ausreichend vorhanden. Als Ergebnis tritt manchmal die Unterernährung sichtbar zutage .
 
Ich glaube, das kennt eigentlich jeder, ob jetzt Autor, Blogger oder völlig normal im Kopf: Da müht man sich ab, schuftet teilweise die Nächte durch, reißt sich ein tierisches Loch in den Hosenboden … Und jaah! Endlich wird man für die Mühen belohnt. Zeitgleich stehen aber die ersten Leute auf der Matte, die nur diesen Lohn sehen und ihn einem missgönnen. Das scheint mir etwas zu sein, das in unserem Land sehr ausgeprägt ist: zum einen Kurzsichtigkeit zum anderen:
 
Neid! Diesen Beitrag weiterlesen »

Von halben Gläsern

 


Heute will ich mal erklären, wie das meiner Meinung nach mit dem Süchtigwerden so funktioniert. Allgemein hab ich da jahrelange Erfahrung. Aktuell bin ich noch immer ein bisschen süchtig nach Packmaterial. Ich finde Verpackungschips einfach total geil. Oder Luftpolsterfolie! Boah, ich hör besser auf …
 
Als Stoff suche ich mir mal Kaffee aus. Das können wahrscheinlich ein paar Leute mehr nachvollziehen. Ist ja bei vielen so, dass ohne Kaffe der Motor überhaupt nicht mehr in Schwung kommt. Ich glaub, ohne die schwarze Bohne bekämen einige Leute morgens die braune Bohne nicht gelegt.
 
Aber bevor wir jetzt deutlicher in die Intimzone hinabgleiten, bleiben wir eine Etage darüber – konkret: bei der Einwurfmenge.
 
Anfangs hab ich mir jeden Morgen einen Becher Kaffee gemacht. Echte Kaffeetrinker schütteln natürlich den Kopf, wenn ich jetzt erkläre, dass mein Kaffee damals etwa zu einem Drittel aus Kaffee und zu zwei Dritteln aus Milch bestand. Das war für mich schon die Krönung. Diesen Beitrag weiterlesen »

Vergesslichkeit und Neugier

 


Mein Handy hat heute morgen losgetrötet: Da wartet in der Packstation eine Sendung für dich. Mein Hirn so: »Ah, okay, heute abend dann mal nen Schlenker bei den Paketeschubladen vorbei machen …«
 
Dann sitze ich hier und mach meine Arbeit. Und zwischendurch mein Hirn immer: »Hmm, was könnte es sein? Was könnte es denn bloß sein?«
Es macht mich irre! Dieses verdammte, blöde Nachgrübelhirn! Natürlich fällt mir nicht ein, was es sein könnte! Ich hab jetzt schon überall nachgeschaut, wo ich üblicherweise Krams bestelle. Sogar da, wo ich schon lange nix mehr bestellt hab. Und bei einem Shop hab ich mich extra frisch registriert, um da auch noch zu gucken – nein, das war ein Joke. Ich bin zwar gut durch, aber noch nicht angebrannt … Diesen Beitrag weiterlesen »

Schwule Mütze

 


Ich bin ja schon lang nicht mehr für meine Klamotten ausgelacht worden, wurde also wieder Zeit …
 
Da steh ich unten, will mit dem Fahrrad einkaufen fahren. Aber Moment, bei dem Wetter ohne Handschuhe kommt nicht so gut. Plötzlich tauchen drei Mädels auf, die sich königlich über mich amüsieren: »Oooh, kalt-kalt-kalt, brrrrr, schnell-schnell, sonst friert was ab, hahaha …«
 
Okay, die grauen Handschuhe und der schwarze Schal sind es also nicht. Die Weiber haben es auf meine selbstgehäkelte Haube abgesehen. Dabei hab ich mir bei Omma ausm Wollekorb schon zurückhaltende Farben gemopst – schwarz, grau, türkis. Das beschädigt die Männlichkeit doch jetzt nicht so gravierend, oder?
 
Aber die Weiber haben sofort erkannt: »Schwule Mütze, hihihi …«
Und ich so: »Ja, die ist ganz warm.« Diesen Beitrag weiterlesen »

Ausreißerchen

 


Ach, wie schön ist das, wenn man in der Küche Unterhaltung hat …
 
Die Hausarbeit generell und die Küche speziell gehören ja nicht gerade zu den Highlights der alltäglichen Aufgabenliste. Aber manches muss ja einfach sein. Einkaufen zum Beispiel. Neben dem Küchendienst hasse ich ja nichts so sehr, wie einkaufen zu müssen. Total ätzend! Erst gucken, was da ist, dann überlegen, was man wo kauft, dann losgehen und im Laden feststellen, dass man den Zettel vergessen hat. Vor lauter Schreck darüber funktioniert das Äußerst-Kurzzeit-Gedächtnis auch nicht mehr, sodass man wild alles einkauft, was man am Ende schon in der Vorratskammer stehen hat, während die fehlenden Sachen immer noch im Laden stehen …
 
Na ja, soweit also zum unangenehmen Teil. Diesen Beitrag weiterlesen »