Alltag

Psychini auf heiß

 


Psychini?
 
Das sind doch diese grünen, länglichen Nahrungsdinger, die einem mitunter gehörig aufs Gemüse schlagen – äh, Gemüt 😉
 
Manche sind mit dem Wetter unzufrieden. Da höre ich von einer Freundin plötzlich nix mehr anderes, als bös Gejammer, wie grau und düster und herbstlich gar wintervoll das Wetter ist, dass es einen launemäßig geradezu in den Kartoffelkeller stampft – oh, ich könnt auch mal wieder Kartoffelstampf machen …
Jajaja, schon klar, dunkel und regnerisch ist nicht gut fürs Köpfchen. Tapfer hab ich die freundschaftliche Wetterlage ausgesessen. Nun ist es also – knips – sonnenhell und brüteheiß. Klar, jetzt geht das Gejaule los, wer denn draußen den Backofen angemacht hat *augenroll augenwegkuller augenwiederreinstopf-stampf* Diesen Beitrag weiterlesen »

Badetag beim Augenarzt

 


Man glaubt gar nicht, was alles so schiefgehen kann …
 
Bei uns normal: Sommerwetter = Freibad ZU. Da können sich die Kinder am Maschendrahtzaun Rollbratenmuster ins Gesicht drücken, da zucken die Sesselpupser nur die verschwitzten Achseln. Aber pünktlich zum tagelangen Unwetter = Freibad quasi rund um die Uhr geöffnet! Wenn Sesselpupser kichern, lassen die doch bestimmt auch ganz viele kleine Fürze fahren, oder? (Was einem halt so Fragen durch den Kopf scheißen – äh, schießen …)
 
Auf der anderen Seite find ich es immer erstaunlich, dass so ein Freibad bei Regenfall wirklich ratzekahl leer bleibt. Wenn schon der Rest im Chlorsumpf eingelegt ist, soll wenigstens der Kopf nicht nass werden? *grübel* Aber es gibt ja auch Menschen, die schwimmen richtig, so mit Kopf unter Wasser und Luftblasen aus der Nase pusten und auf und … *äääch-hust-hust-HUST* Okay, ich wollte jetzt nicht von mir berichten, ich trink immer das halbe Becken aus … Diesen Beitrag weiterlesen »

An die Briefeschreibzentrale

 


Es ist mir ja tatsächlich nicht entgangen, liebe GEZ oder wie Ihr euch nennen wollt, um besser beim Volk anzukommen, dass Ihr wohl einen nicht geringen Teil der Gebühren ins Porto investiert. Wenn ich da so an früher denke, als ich keinen Fernseher hatte und Ihr mir das regelmäßig alle drei Monate nicht glauben wolltet … Manchmal lagen ja gleich zwei Briefe im Briefkasten, weil Ihr es gar nicht abwarten konntet …
 
Heute hab ich dann mal wieder Post von euch. Da kommen doch gleich Erinnerungen hoch.
 
Unvergessen, wie hier einer eurer Mitarbeiter auf der Matte stand, als ich gerade an diesem Tag den Schlüssel zur Wohnung bekommen hatte, damit ich vor dem Einzug renovieren konnte. Es gab hier NICHTS. Aber die wildesten Drohungen durfte ich mir anhören, weil man angeblich schon zwei oder drei Mal da war und dann jetzt als nächstes die Mafia beauftragt hätte. Diesen Beitrag weiterlesen »

Vergesslichkeit und Neugier

 


Mein Handy hat heute morgen losgetrötet: Da wartet in der Packstation eine Sendung für dich. Mein Hirn so: »Ah, okay, heute abend dann mal nen Schlenker bei den Paketeschubladen vorbei machen …«
 
Dann sitze ich hier und mach meine Arbeit. Und zwischendurch mein Hirn immer: »Hmm, was könnte es sein? Was könnte es denn bloß sein?«
Es macht mich irre! Dieses verdammte, blöde Nachgrübelhirn! Natürlich fällt mir nicht ein, was es sein könnte! Ich hab jetzt schon überall nachgeschaut, wo ich üblicherweise Krams bestelle. Sogar da, wo ich schon lange nix mehr bestellt hab. Und bei einem Shop hab ich mich extra frisch registriert, um da auch noch zu gucken – nein, das war ein Joke. Ich bin zwar gut durch, aber noch nicht angebrannt … Diesen Beitrag weiterlesen »

Ausreißerchen

 


Ach, wie schön ist das, wenn man in der Küche Unterhaltung hat …
 
Die Hausarbeit generell und die Küche speziell gehören ja nicht gerade zu den Highlights der alltäglichen Aufgabenliste. Aber manches muss ja einfach sein. Einkaufen zum Beispiel. Neben dem Küchendienst hasse ich ja nichts so sehr, wie einkaufen zu müssen. Total ätzend! Erst gucken, was da ist, dann überlegen, was man wo kauft, dann losgehen und im Laden feststellen, dass man den Zettel vergessen hat. Vor lauter Schreck darüber funktioniert das Äußerst-Kurzzeit-Gedächtnis auch nicht mehr, sodass man wild alles einkauft, was man am Ende schon in der Vorratskammer stehen hat, während die fehlenden Sachen immer noch im Laden stehen …
 
Na ja, soweit also zum unangenehmen Teil. Diesen Beitrag weiterlesen »

Gemeinbergschnecken

 


Ich geb’s zu, ich hatte nach meinem letzten Blogeintrag eine unruhige Nacht. Da outet man sich als übelste Küchenschlampe und hofft natürlich inständig, dass die werte Leserschaft den selbstkritischen Erguss als reine Erfindung eines von Ironie befallenen Hirns in Form eines Bauklotzes abtut …
Und dann kriechen diese kleinen Zweifelschnecken aus ihren Miesmuschelschalen und schlabbern ihren Gewissensschleim durch mein friedliches Feinberghirn, fressen auch den letzten dörrigen Hoffnungshalm und hinterlassen nix als schlechtes Gewissen.
 
Gewissen: »Was wird Mama sagen?«

Ich: »Leck mich!«

Gewissen: »Ääh nää!«
 
Tja, der Dialog ist kurz, mein Gewissen hat nicht viel zu sagen. Aber irgendwie kommt sie dann doch durch, die Stimme der Mutter.
 
Mutter: »Kind, wie kannst du nur?« Diesen Beitrag weiterlesen »

Küchenmangement mit Pfiff

 


Was die Küche angeht, versuche ja wirklich irgendwie so halbwegs ordentlich zu sein. Verdammt, ich fürchte, ich hab in diesem einen Satz mehr gelogen, als Wörter drin vorkommen. Okay, noch mal von vorn:
 
Ich bin das totale Chaos!
 
Nee, so ganz stimmt das auch nicht. Ich mag das schon, wenn alles seinen Platz hat. Und ich räum auch regelmäßig alles wieder dahin zurück. Vielleicht ist mein regelmäßig von ein- bis zweimal im Jahr nicht ganz so sorgsam, wie das regelmäßig von anderen, okay-okay. Aber hier soll mal bitte der gute Wille zählen. Eins, zwei, drei … (ich kann’s nicht lassen)
 
Ich hab ein System!
Alles, was oft und immer gebraucht wird, bleibt draußen und griffbereit. Wieso sollte man Besteck in einer Schublade parken, die man ständig auf- und zuschieben muss – und dann noch womöglich Kleines und Großes sortieren, oder gar nach Alphabet: Gabel, Löffel, Messer … Naa, nicht mit mir! Zwei farblich stimmige Blumenübertöpfe gekrallt und rein das Zeug, alles auf ein schwedisches Würfelregal griffbereit beim Vorbeigehen, super. Wir sind hier nicht beim Witzigmann, Kantinenpragmatismus reicht vollkommen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Gib Gummi, Ofen

 


Sonntag. Da muss natürlich ein Kuchen her. Irgendwann letzten Monat hatte ich mir auf Anfrage vom Freund nen Rezept für einen Käsekuchen zusammengebastelt. Seit Helge wissen wir ja, wie das Käsebrot im Ranking einzusortieren ist. Ich persönlich bin der Meinung, dass ein Käsekuchen da in seiner Sparte ganz ähnlich hoch zu bewerten ist. Und wenn man dann nicht alle Zutaten im Haus hat, dann sucht man sich natürlich kein passendes Rezept, sondern schmiedet sich die vorhandenen Angaben mit den gegebenen Bausteinen so um, dass am Ende irgendwas zwischen käsigem Kuchen und kuchigem Käse dabei rauskommt.
 
Hört auf zu grinsen! Es ist super geworden!!! Und ich hab mein Rezept gestern noch verfeinert. Wer mutig ist und nachbacken will, der klickt hier: Dinkelkäsekuchen
 
Wie ich unter dem Rezept bei den Tipps schon schreibe: Ich hasse es, Backformen saubermachen zu müssen. Wofür gibt’s Backpapier? Über die Jahre bin ich zu einem richtigen Jackie Chan im Fachbereich Origami geworden. Also mich schreckt es längst nicht mehr, ein eckiges Papier in eine runde Springform zu friemeln. Diesen Beitrag weiterlesen »

Ich kauf mich reich

 


Da latsche ich so beim Rossmann vorbei und sehe: „Wir renovieren, ab sofort auf alles 25% Rabatt!“ (ich glaub, sogar auf Tiernahrung! Oder halt diese Körnerabteilung von denen da …)
 
Ich lächele müde. Die Worte Rabatt und Sonderangebot lassen bei mir schon länger nicht mehr die Rollos der Unvernunft runter. Aber verlockend ist es ja trotzdem, ich kann ja mal kurz …
Im Laden packe ich dann erst mal fünf Deosticks in meinen Einkaufskorb. Das sind alle, die sie noch im Regal haben. Ich fürchte, wenn es zehn gewesen wären, ich hätte trotzdem alle genommen. Aber hey, immerhin 25% Rabatt! Und irgendwann brauch ich die eh. Wie sagt man in meiner Schnäppchenjägerfamilie so gern: „Wat ma hat, dat hat ma!“ Und auch: „Frisst do keen Brot!“ Soll heißen: So lange ich genug Lagerfläche zu Hause hab, sind Vorratskäufe per se schon mal legitimiert – erst recht mit Rabatt.
 
Also weiter durch die fast leergekauften Hallen. Gibt bestimmt noch das eine oder andere, das ich eh irgendwann kaufen würde … Diesen Beitrag weiterlesen »